Wohnungs- und Obdachlosigkeit

Arme Menschen sterben nicht nur früher, wie jetzt eine aktuelle Studie belegt, sondern sie werden auch von den Vermietern nicht mehr gewollt, wenn es bei der Bewerbung um eine Wohnung geht. Report Mainz begleitete eine junge Mutter bei der Wohnungssuche für sich und ihr Kind, die sie schon seit mehreren Jahren ohne Erfolg betreibt.

In den letzten drei Jahren sind die Wohnungslosen- und Obdachlosenzahlen um 10% gestiegen und liegen heute bei rund 250 000. Genau kann das aber niemand sagen, weil es offiziell dazu keinerlei statistische Erfassung in Deutschland gibt. Einen entsprechenden Antrag hat die LINKE im Jahre 2010 im Bundestag gestellt. In unserem Antrag ging es zunächst nur um die Einführung einer entsprechenden Statistik. Das lehnte jedoch die Regierungskoalition ab. Das statistische Bundesamt hatte sich gegenüber den Berichterstattern der Fraktionen dazu bereit erklärt. Nur muss sie durch das Parlament oder die Regierung beauftragt werden. Wir werden im neuen Jahr mit einem neuen, weitergehenden Antrag dazu das Parlament befassen, egal ob die anderen Fraktionen dabei mitmachen oder nicht.

 

Antrag Wohnungslosigkeit in Deutschland: Download

Linke

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BAG Städtebau- und Wohnungspolitik der Partei DIE LINKE

11.5.2012: Rede im Bundestag

Wohnraumförderung